Archive for January, 2005

Greatest show on earth

Friday, January 28th, 2005

Greatest show on earth

Tee(r) und Federn geht auf die größte Show auf Erden, dem Carnival in Trinidad & Tobago. Bis dahin wird es wohl nur unregelmäßig bis keine Berichte im Blog geben.

Shooooot a goooooal!!

Thursday, January 27th, 2005

Die Fußball-WM 2006 Vorrunde wurde hier ja schon einmal zum Thema gemacht. Dort hatte ich Trinidad & Tobagos Fußballmannschaft Soca Warriors, für die unser Herz schlägt, vorgestellt. Einen Soca-Tune von Trinidads Ronnie Macintosh namens “Deutschland” für das Team gab es auch.
Jetzt gibts die offizielle Antwort aus unserem Lande: Die MashUp Crew feat. VolkanikMan bietet mit Song “Soca Warriors (Who de stars?)”[mp3, 2,5mb] hoffentlich genügend moralischen Beistand für das nächste Spiel an Aschermittwoch (!) in Port of Spain (!!).

Freedom Week

Monday, January 24th, 2005

Ich rufe für diese Woche die “Freedom Week” aus: Jeder soll sich überlegen, was er für eine freie und sichere Welt beitragen kann. Wenn jeder etwas von seiner Freiheit abgibt, haben dann nicht alle was davon? [Ironie Ende]

Grenada wechselt die Fronten

Sunday, January 23rd, 2005

Man erinnere sich an die Zeiten der Hallstein Doktrin: Ein Staat, der damals die DDR anerkannte, konnte nicht gleichzeitig diplomatische Beziehungen mit der BRD haben. Ein Ziel der Politik besonders in den 50ern war es, möglichst viele Staaten auf seine Seite zu ziehen. Das war besonders durch unzählige Staatsgründungen in Afrika ein spannendes Spiel.

Im heutigen Fall von Taiwan (Republik China) und China (Volksrepublik China) ist es ähnlich und doch ganz anders: Mit finanziellen Anreizen versucht China momentan, seine Ein-China-Politik auf diplomatischem Pflaster vorzuführen.
Jüngster Fall ist die Karibik-Insel Grenada, die sich mit Hilfszusagen von beträchtlichem Wert ködern lies. Beispiel dafür ist Dominica, die wenige Monate zuvor das diplomatische Lager gewechselt hat und dafür Entwicklungshilfe im Wert von 112 Mio. US$ erhielt.
Das dürfte für die Hurricane-gebeutelte Gewürzinsel Grenada auch das entscheidente Argument gewesen sein: wichtige Infrastruktur wie das Krankenhaus sind bis heute noch nicht vollständig wiederhergestellt.

Was Vegetarier essen

Sunday, January 23rd, 2005

Okra und PeppersDas Tee(r) und Federn hat jetzt eine neue Rubrik: “Was Vegetarier Essen (WVE)”.
Eigentlich gehören ja Rezepte und Kochtipps in Schülerzeitungen, Bäckerpostilie oder Online-Tagebücher. Inspiriert wurde diese Rubrik aber in erster Linie durch zwei Dinge:

Erstens das immer noch weit verbreitete Missverständnis, daß der Vegetarier sich mit Beilagen und Fleischersatz durchs trübe Leben schlägt. Und zweitens und wesentlicher: der mittlerweile sehr nahe Karibik-Aufenthalt, der Anlaß und Motive zur Genüge bieten wird.
So freuen wir uns schon auf Callallo, Maccaroni Pie und Rice und Peas.

Die Macht der Freiheit

Saturday, January 22nd, 2005

Die Inauguration des us-amerikanischen Präsidenten erinnert vom optischen Eindruck eher an die römische Antike denn an eine moderne Demokratie. Nun ist man in den USA in diesen Dingen eben nicht geizig – die USA befindet schließlich sich im Krieg, da gelten andere Maßstäbe.
Doch in Verbindung mit der Rede macht das Schauspiel Angst. Nicht, daß es nicht bekannt sei, für was dieser Mann steht. Es ist die unverbindliche Deutlichkeit, mit der ganzen Welt gedroht wird. Die anfängliche Frage der Restwelt, ob die Fahrt in der Außenpolitik jetzt doch eher Richtung Multilateralismus gehen mag, dürfte beantwortet sein.
Mit einer “unverfrohren aggressiven” Rede machte der Texaner deutlich, daß die Freiheit der USA nur gewährleistet sei, wenn die Welt nach us-amerikanischen Gesichtspunkten geordnet ist. Obwohl Bush sehr unkonret blieb, wissen die Adressaten Iran und Nordkorea Bescheid und sehen wohl mit Freude ihrer “Transformation” entgegen. Dank der designierten Außenministerin Rice wissen wir auch, wer sich noch so angesprochen fühlen darf: Cuba, Myanmar, Belarus (Weißrussland) und Zimbabwe. Merke: Rohstoffreichtum und autoritäre oder totalitäre Regierungsform müssen sich nicht ausschließen, es muß lediglich der richtige Mann regieren.

Doch zu wörtlich sollte die Rede auch nicht gelesen werden. Denn der Rethorik folgt alsbald der Pragmatismus. Keine Kriegskasse ist unerschöpflich, das lernen wir aus der Geschichte.
Und noch was: Wie schreibt die Népszabadság so schön? “[..] whatever he ruins, he will ruin it for us too. So it is worth keeping our fingers crossed for him[..]”.
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Der Kult: Wonnegau Ost

Thursday, January 20th, 2005

Dem Aufruf, die Rubrik “Best of Raststaetten” mit Gastbeiträgen zu füllen, will ich gern nachkommen, da mit meinem Klassiker, der Raststätte Wonnegau Ost auf der A61 zwischen Ludwigshafen und Mainz. Nicht zu verwechseln mit Wonnegau West auf der Gegenspur, das ist nämlich genau das Gegenteil davon.

Kurzum: Der Kult ist ein Grauen. Die Gaststätte alt, die Bedienung fast genauso. Schon beim Eintritt empfängt einem der betörende Duft von abgestandenem Fett, gepaart mit abgestandenem Zigarettenrauch. Der liegt nicht nur in der Luft, sondern hängt auch in den Vorhängen, Sitzbezügen, Wänden. Der Wandschmuck ist originell: Tabletts mit aufgeklebtem Geschirr, alles passend in Nikotingelb.

Die Bedienung ist langsam – so lange keine Reisegruppe vorbeikommt. Visitiert gerade eine solche die Raststätte, ist die Bedienung quasi vorübergehend als ausgefallen zu deklarieren. Freundlichkeit gibt es in ungeraden Monaten an geraden Tagen zur Abendzeit. In Sachen Sitzplatz ist der Tisch nicht zu empfehlen: Der Tisch links hinten neben der unscheinbaren weissen Tür ist, das ist nämlich die Tür zur Toilette. Geruchsbelastungslevel: Bedenklich.

Das Futter ist Standardware: Käsespätzle mit ungeschmolzenem Käse, panierte Schnitzel aus der Packung, Pommes aus der Tüte, Cola verwässert. Von Genuss ist keine Rede, es erinnert alles eher an eine abgehalfterte Kantine, die man heutzutage vermutlich nur noch hinter Polen findet. Kreditkarten? Nada, Barzahlung ist angesagt und das nicht zu knapp. Die Preise bewegen sich auf normalen Raststättenniveau. Bei dem gebotenen Spektakel gnadenlos überteuert.

Fazit: Weiterfahren, nicht halten. Ich habe euch gewarnt..

Besim – Das BesimBlog

Ich hack dir die Hand ab

Thursday, January 20th, 2005

Praktische Lebenshilfe verspricht der aktuelle Song des Calypsonian Cro Cro, der in seiner Heimat Trinidad ob seiner selbst für einen Calypsonian deutlichen Sprache recht umstritten ist. Mit “Chop off yuh hand” droht er der missratenen Tochter, die zwar mit ihren langen Fingernägel sämtliche Jungs im Viertel und alle Songs im Radio kennt, aber durch die Prüfung hagelt.
Zu sehen ist CroCro aka “Mighty Midget but tall inna di business” in der Morgenshow Carnival on D’Promenade, die täglich von Port of Spains Hauptstraße gesendet wird. Videolink.
[via de cooler]

AfricAvenir Relaunch

Wednesday, January 19th, 2005

Ein weiteres Projekt steht vor der Vollendung: der Relaunch von AfricAvenir. Die Seite repräsentiert eine Stiftung in Douala und einen Verein in Berlin. Im Fokus steht die Afrikanische Renaissance.

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Update

Monday, January 17th, 2005

Wegen Umzug auf die Version 1.5beta meiner Software hier ist erstmal das vertraute Erscheinungsbild hin. Wird demnächst wieder gefixt..