Archive for the ‘Netzarbeiter’ Category

Flickr zensiert deutsche User

Thursday, June 14th, 2007

Der Autor dieses Blogs hostet seine Bilder bei flickr, seit es gibt. Auch habe ich einen pro-Account seit der Zeit, als flickr nicht yahoo war. Jetzt verordnet die Mutterfirma eine neue Zensur-Filterregelung für manche Länder, darunter auch Deutschland.
Hatte mich schon über die Bewertung meines Accounts durch Flickr-Mitarbeiter gewundert, die vor ein paar Wochen vorgenommen wurde.

Etwas genauer wird das bei Michael G. Noll aufgedröselt. Es gibt natürlich auch dazu eine Flickr-Gruppe.

Für mich leider nicht hinnehmbar, deshalb gilt, falls yahoo nicht einlenkt:

Sie haben einen Flickr Pro Account. Er ist bis zum 15. Januar 2008 gültig.

.. und danach ist Feierabend.

against cencorship on flickr!

Saftige Skype Out Preiserhöhung

Monday, January 22nd, 2007

Telefonieren mit Skype wurde zum Januar übrigens teurer.. und nicht nur das, ab sofort wird für jeden SkypeOut – Anruf zusätzlich ein Verbindungsentgelt von 3,9ct berechnet. Dafür gibts bald ein Skype Pro, das monatlich 2 EUR kostet und alle Festnetzanrufe nur mit dem Verbindungsentgelt berechnet werden. Das klingt für Vielskyper wie mich doch recht interessant.
Allerdings stellt sich die Frage auch nach Alternativen – Jajah.com is leider qualitativ eine Katastrophe und leider ortsgebunden (die interessanten Tarife erhält man nur in der Nähe seines registrierten Festnetzanschlusses).

Gmail mp3 Player

Wednesday, August 30th, 2006

Für Audioworker ist Gmail schon lange ein nicht mehr wegzudenkendes Tool.. jetzt kommt auch endlich ein integrierter Flashplayer. Dazu drücke man auf “Play” unter dem mp3-Attachment, und schon poppt ein kleiner Player auf.

Gmail mp3 player

Ubuntu

Tuesday, December 6th, 2005

Jetzt wirds Zeit, daß auch hier mal das Hohelied auf das wohl bedienerfreundlichste Betriebssystem gesungen wird, nämlich auf Ubuntu. Ubuntu ist ein Linux basierend auf Debian. Nachdem ich schon die letzte Version hin- und wieder laufen hatte, aber noch mit kleineren Problemen zu kämpfen hatte, so war ich mit der aktuellen, dem sog. Breezy Badger, schon von der Beta an hochzufrieden. Als dann die bestelle kostenlose CD ins Haus kam, war das ein Grund, das sauber neuzuinstallieren. Ubuntu setzt konsequent auf freie und quellenoffene Software, d.h. viele Mediencodes und Programme mit rückschrittlichem Lizenzmodell fehlen. Dieser Ansatz ist absolut richtig, insbesondere mit Hinblick auf die wahrscheinlich drohenden DRM/Lizenzterror (Rootkit-CD läßt grüßen). Fehlende Software und Codex können allerdings mittels eines 1-Click-Scriptes nachgeladen werden. Damit spart man eine Menge Zeit.

Alle wichtige Software ist an Board oder kann über Synaptic automatisch installiert werden. Erstmal wird pro Anwendungsgebiet nur eine Software installiert, also ein Chatprogramm, eine Bürosoft, möchte man was bestimmtes, ist das mit einem Häckchen meist nachinstalliert.

Am meisten überrascht hat mich die Hardware-Erkennung. Nachdem ich mit Knoppix in dem Punkt erstaunliche Erfahrungen machen konnte, schießt Ubuntu den Vogel ab. Bis auf extrem spezielle Hardware (TDK CD-Drucker) wurde alles auf Anhieb erkannt.

Für Einsteiger und Problemchen, die hier und da auftauchen, gibt es das sehr gute Forum und meistens brauchbare Wiki.

Ubuntu Screen

Google RSS Reader

Saturday, October 8th, 2005

Wieder ein neuer Hype der Firma Google rennt durchs Netz. Nach dem recht mageren GTalk und der unkonkreten Sun-Allianz kommt jetzt ein onlinebasierter RSS-Feedreader. Damit ist man sicherlich nicht first-mover, sondern sowas wie die letzte Krücke. Auf dem Markt tummelt sich doch schon einiges, voran Bloglines, die mit 2 Spalten und vertrauten Ordnern für schnelle Übersicht sorgen. Zumal man lange eh den Eindruck hatte, daß Big G von RSS eigentlich nichts wissen will. Da hatte Yahoo doch deutlich die Nase vorn.
Nun also sogar ein RSS-Reader – natürlich in schicker Ajax-Optik. Oben hat man eine Übersicht über seine abonnierten Feeds, unten kann man gleich einer Lupe durch die Nachrichten flitzen. Wie bei Gmail kann man das auch mit Tastaturkürzel, was ich bei Bloglines immer vermisste.
Alternativ dazu gibt es eine Direktansicht, wo die Feeds dann chronologisch geordnet sind.
Der Import meiner Blogline XML funktionierte ohne Probleme, sogar die Gruppen wurden übernommen und stehen jetzt unter “Labels”. Ein interner Player spielt Podcasts gleich ab, allerdings nur manche. Nach welchem Prinzip das funktioniert, habe ich noch nicht herausgefunden, scheint aber so zu sein, dass nur 128kbs-kodierte Dateien akzeptiert werden.

Fazit: etwas gewöhnungbedürftig, aber keine schlechte Grundidee. Das ganze ist noch sehr buggy und instabil, aber man schimpft sich ja beta. Aber kaum fürn täglichen Gebrauch.

Internetbasierte Textsoftware

Tuesday, October 4th, 2005

Sind wir kurz vor dem Durchbruch des Online-Bürosoftware? Jahrelang wurde ihr eine große Zukunft bescheinigt. Ich selbst arbeitete mal in den great 90s in einem Unternehmen, das einen solchen Dienst für Unternehmen anbot.
Nun häufen sich in den letzten Wochen brauchbare Applicationen. Zuletzt von den nimmermüden Basecamp – dort gibt es seit ein paar Tagen das Writeboard. Das als vollwertiges Textprogramm zu bezeichnen, wäre übertrieben, bietet allerdings die Möglichkeit, als Team zu arbeiten. Collaborative writing heißt natürlich eine genaue Versionskontrolle der Dokumente, Sperren des Textes, wenn der Kollege grad dran arbeitet und die Möglichkeit, Versionen zu kommentieren.
Ein fast vollwertiger Ersatz zum Desktoptexter ist Writely. Dort hat man die wichtigsten Funktion, die man benötigt, plus Export und Druck. Weitergehende Funktionen wie Fussnoten oder Kapitelnummerierung gibts allerdings auch da (noch) nicht. Auch die Kompatibilität zu freien Textformaten fehlt (wie z.b. swx). Auch hier kann man ein Dokument mit mehreren Autoren bearbeiten.
Mit Spannung erwartet wird die von Google und Sun anberaumte Pressekonferenz. Dort soll so eine Art Java-OpenOffice-mit-Google-Toolbar vorgestellt werden.

More Essential Mac Applications

Monday, December 27th, 2004

Inspiriert von dieser Liste von wichtigen Standart-Programmen für das Betriebssystem Apple Mac OS X will ich eine Fortsetzung geben mit Programmen, die ich benutze oder schonmal getestet habe.
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NeverEverNoSanity macht MovableType platt

Friday, December 24th, 2004

Der die Tage umherziehende Wurm NeverEverNoSanity kann wohl auch auf Movable Type – Systeme zugreifen. Eine meiner Seiten wurde “defaced”. Betrifft nur die generierte .html – Datei, die Datenbank selbst bleibt intakt. Ein einfaches Rebuild stellt die Seiten wieder her.
Es scheint, daß auch MT die Benutzereingaben nicht richtig filtert und so über ein Script die Seiteninhalte manipuliert werden können (siehe bei Heise Security).

Der Feuerfuchs speit!

Wednesday, November 10th, 2004

Wer kennt sie nicht? PC-Benutzer, die hartnäckig und brav mit dem vom Monopolisten vorinstallierten schweizer Käse surfen. Die, wenn man sie darauf hinweist, daß sie sich und andere vorsätzlich gefährden, konsequent weghören. Zwar kennen sie sich super aus mit Internet und so, selbstredend, aber daß sie zum Relayserver für Wurmlieferanten geworden sind, nein, das wußten sie irgendwie nicht. Und so ein bißchen Schnüffelsoftware hat noch niemand geschadet, ham ja nüscht zu verbergen, wa.
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Blogs – die Anti-Zensur-Maschine?

Friday, October 15th, 2004

Je mehr Zensur und Repression im Internet um sich greifen, sei es durch staatliche Stellen oder “nur” durch Abmahnungs-Wilderer, desto lauter und dringlicher wird der Ruf nach dezentralen und nicht mehr physikalisch gebundenen Systemen ähnlich mancher p2p – Netze. Entsprechende Werkzeuge wie p2p – “Webspace” oder – Foren stehen allerdings noch weit vor Vollendung (btw kennt jemand aktuelle Projekte?).
Umso interessanter deshalb die Feststellung, die tzwaen gemacht hat: ein Quell-Artikel macht seine Runde in der Blogosphäre und wird dort von den Bloggern mit unterschiedlichem Fokus zitiert, so daß in dem angegebenen Beispiel 2/3 des Original-Beitrages über Blogs rekonstruierbar wurden. Dank Killerfeatures wie Trackback wäre es theoretisch denkbar, mit Blogs Informationen dezentral vor Zensur zu schützen.. immer gewürzt mit der persönlichen Note des jeweiligen Bloggers. Dies wird zwar nur ein theoretisches Konstrukt bleiben, da ja die Dringlichkeit einer Nachricht überall unterschiedlich eingeschätzt wird, ist aber als Denkansatz durchaus spannend. [via Moe]