Ubuntu

Jetzt wirds Zeit, daß auch hier mal das Hohelied auf das wohl bedienerfreundlichste Betriebssystem gesungen wird, nämlich auf Ubuntu. Ubuntu ist ein Linux basierend auf Debian. Nachdem ich schon die letzte Version hin- und wieder laufen hatte, aber noch mit kleineren Problemen zu kämpfen hatte, so war ich mit der aktuellen, dem sog. Breezy Badger, schon von der Beta an hochzufrieden. Als dann die bestelle kostenlose CD ins Haus kam, war das ein Grund, das sauber neuzuinstallieren. Ubuntu setzt konsequent auf freie und quellenoffene Software, d.h. viele Mediencodes und Programme mit rückschrittlichem Lizenzmodell fehlen. Dieser Ansatz ist absolut richtig, insbesondere mit Hinblick auf die wahrscheinlich drohenden DRM/Lizenzterror (Rootkit-CD läßt grüßen). Fehlende Software und Codex können allerdings mittels eines 1-Click-Scriptes nachgeladen werden. Damit spart man eine Menge Zeit.

Alle wichtige Software ist an Board oder kann über Synaptic automatisch installiert werden. Erstmal wird pro Anwendungsgebiet nur eine Software installiert, also ein Chatprogramm, eine Bürosoft, möchte man was bestimmtes, ist das mit einem Häckchen meist nachinstalliert.

Am meisten überrascht hat mich die Hardware-Erkennung. Nachdem ich mit Knoppix in dem Punkt erstaunliche Erfahrungen machen konnte, schießt Ubuntu den Vogel ab. Bis auf extrem spezielle Hardware (TDK CD-Drucker) wurde alles auf Anhieb erkannt.

Für Einsteiger und Problemchen, die hier und da auftauchen, gibt es das sehr gute Forum und meistens brauchbare Wiki.

Ubuntu Screen

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