Rassen sind zurück

Ich dachte immer, die einzigen legitimen Zeitmaschinen seien die U8 nach Kreuzberg oder deutsche Autobahnraststätten. Jetzt scheint aber wieder der Begriff der “Rasse” in akademischen Zirkeln die Runde zu machen. Richtig tot war der Begriff ja leider nie. Doch die aktuell im Buch “Race. The Reality of Human Difference” von Vincent Sarich und Frank Miele [siehe Rezession in der Süddeutschen] vertretene These, daß Subsahare-Ethnien dümmer seien, muß doch ziemlich erstaunen. Denkt man bei “IQ” nicht eh gleich an methodologische Verwirrung?
Wer das nicht glaubt, kann ja einen Ausflug in den Augsburger Zoo gehen – dort sieht man nämlich ein lustig afrikanisches Dorf zwischen Elefantenkäfig und Affen aufgebaut. Ein IQ-Forscher mit weißem Tropenhelm würde sich da sicherlich gut reinfügen.

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