Vorsicht! Wissenschaftsmagazin verbreitet ungeprüft falsche Informationen

Die deutsche Bloggeria warnt: Fernseh- und Medienbeiträge ausgebildeter Redakteure sind oft schlecht recherchiert, grundlagenarm und teilweise grotesk falsch.
Doch wer prüft, wer falisifiziert? Wieviel Enten ziehen unbesehen übers Land?

Das boulevardeske TV Wissenschaftsmagazin planetopia greift in seinem Bericht über Blogs nicht in die unterste, aber doch in eine sehr tiefliegende Schublade des Gimmickjounalismus. Man scheitert schon an der Übersetzung des aus dem amerikanischen stammenden Wortes “weblogs” (im Bericht wiedergegeben mit “Tagebuch”). Stilbildende Merkmale kommen nicht zur Sprache. Das grobe Missverständnis (Blogs = Tagebücher) zieht seinen roten Faden (vorsätzlich?) durch den ganzen Beitrag. Sehr lustig, daß man bis in das Jahr 1997 zurückgehen mußte, um auch den Schockwellenreiter in ein schlechtes Licht zu tauchen. Dabei hat man sich gerade einen Fall rausgepickt, der damals in sämtlichen seriösen Zeitungen verbreitet wurde. Klarer Schuß ins Bein. Spott und Hohn über sie! Solange Medien so funktionieren, wird es auch Blogs geben.

2 Responses to 'Vorsicht! Wissenschaftsmagazin verbreitet ungeprüft falsche Informationen'

  1. Torsten Says:

    Ganz so lange gibts den Schocki auch nicht. Sebnitz war 2000 oder 2001

  2. Martin Says:

    Das Missverständnis ist dadurch entstanden, daß der eigentlich Fall Sebnitz 1997 war.


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