Der Thierse wills nicht wissen

Eigentlich wollte ich die Tage über Nebeneinkünfte bloggen. Und ironisch darauf hinweisen, daß ich jetzt wohl auch mein Polit-Sponsoring aus der Wirtschaft dem Thierse melden muß (gut, ich bin kein Abgeordneter, aber als Blogger wesentlicher Mitgestalter der politischen Agenda). Und warum Lobbyismus und Loyalitäten zu Firmen und Branchen nicht im Heimlichen gemauschelt werden dürfen, sondern offen und einsehbar sein sollten. Und daß in der griechischen Antike Bezahlung für Politiker eh unüblich waren (zugegeben, nämliche Klientel chillt heutzutage eher hier als hier).
Jetzt muß man aber lesen (bzw. im Deutschlandradio gestern hören), daß der Thierse das gar nicht mehr wissen will. Er warnt sogar vorm “gläsernen Abgeordneten”. Richtig, schließlich ist der ja auch nur seinem Gewissen verantwortlich, und das wirds schon richten. Deshalb schreiben wir den Blogeintrag doch nicht und gehen auch weiterhin mit dem Thema sehr behutsam um. Versprochen!

One Response to 'Der Thierse wills nicht wissen'

  1. Der Denkpass Says:

    Nebeneinkünfte der anderen Art

    Derzeit wird viel über die Nebeneinkünfte deutscher Berufspolitiker geredet. Die haben diese aber auch wirklich nötig, zeigen sie ihre volle Kreativität und Skrupellosigkeit doch erst beim Finden neuer Nebeneinkunftsmöglichkeiten. Verglichen mit ihren …


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