Der Feuerfuchs speit!

Wer kennt sie nicht? PC-Benutzer, die hartnäckig und brav mit dem vom Monopolisten vorinstallierten schweizer Käse surfen. Die, wenn man sie darauf hinweist, daß sie sich und andere vorsätzlich gefährden, konsequent weghören. Zwar kennen sie sich super aus mit Internet und so, selbstredend, aber daß sie zum Relayserver für Wurmlieferanten geworden sind, nein, das wußten sie irgendwie nicht. Und so ein bißchen Schnüffelsoftware hat noch niemand geschadet, ham ja nüscht zu verbergen, wa.

Nun, für all diese Menschen ist der mit viel Lärm gefeierte Releasetag des Firefox 1.0.. Zwar surfen wir hier traditionell mit dem flotten Skandinaven Opera, doch der Firefox muß sich davor nicht verbergen. Schlank ist er in jeder Hinsicht, kann jedoch mit Extensions aufgebohrt werden, die mit einem einfachen Mausklick installiert werden.

Mit der 1.0 funktioniert endlich auch das Tab-Browsing vernünfig und ohne Extension. Der Browser gefällt besonders durch die saubere Umsetzung aktueller Standards. Für Gelegenheits-Feedlesern gibt es die “Live Bookmarks”, was bei wenigen Feeds unkompliziert funktioniert. Wer sich Feeds dutzendweise bestellt, ist mit der Extension Sage gut bedient. Nicht mehr missen möchte ich Web Developer, die dem Webseitenbastler schnelle Übersicht im CSS-Chaos schafft.

So, genug Werbung gemacht. Es bleibt zu hoffen, daß mit dem Firefox die Internetwelt wenigstens etwas sicherer wird.

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